Museum für Vor- und Frühgeschichte – 2017

Projektdaten

Auftraggeber: Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Leistung: Planung, Produktion, Installation
Gestaltung: 21.2 Planungsbüro
Ort: Museum für Vor- und Frühgeschichte
Jahr: 2017
Volumen: 120.000 €
Fläche: 300 qm

Beschreibung

In der zweiten Etage des Neuen Museums in Berlin beherbergt das Museum für Vor- und Frühgeschichte den Barbarenschatz von Neupotz. In einer Dauerausstellung zeigt das Museum seit 2017 hier mit 1062 Objekten und mehr als 700 kg den größten, jemals nördlich der Alpen gefundenen Metallfund. Die Objekte stammen zumeist aus römischen Privathäusern und bestehen aus Küchen- und Kochgeschirr, aber auch aus Werkzeugen – wie Äxten oder Hacken.
In Angleichung an Qualität, Materialität und technischem Standard der von Lucci Architekten entworfenen Ausstellung auf den Ebenen 0 und 1 des Gebäudes wurde museumstechnik berlin mit der Planung, Produktion und Montage von 2 Hochvitrinen und 2 Tischvitrinen mit Schiebetür beauftragt. In diesen vier Vitrinen präsentiert das Museum einen Querschnitt des Barbarenschatzes.
Um die statische Belastung der historischen Decken möglichst gering zu halten, wurden Vitrinenrückwände und Präsentationsböden mit Aluminium-Wabenplatten geplant, die Präsentationswände im Vitrineninnenraum sind aus Aluminium Foam Sandwiches gefertigt. Sämtliche verwendeten Materialien sind konservatorisch unbedenklich und vom Rathgen-Forschungslabor in Berlin getestet.

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