Bode-Museum – 2006

Projektdaten

Auftraggeber: Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Leistung: Planung, Produktion, Installation
Gestaltung: Atelier Heinz Tesar
Ort: Bodemuseum, Berlin
Jahr: 2006
Volumen: 830.000 €
Fläche: 11.000 qm

Beschreibung

Das Berliner Bode-Museum beherbergt heute bedeutende Bestände der Skulpturensammlung, des Museums für Byzantinische Kunst, des Münzkabinetts und zahlreiche Werke aus der Gemäldegalerie. Mehr als sechs Jahre war es wegen umfassender Sanierungsarbeiten geschlossen. Der hauptverantwortliche Architekt Heinz Tesar wollte für die Neukonzipierung der 66 Ausstellungsräume das originale Präsentationskonzept Wilhelm von Bodes nicht völlig durchbrechen, sondern Gewohntes beibehalten, aber auch Überraschendes einbinden. Hier kam die museumstechnik berlin ins Spiel, indem sie einen Großteil der neu konzipierten Ausstellungseinrichtungen fertigte. Mehr als 60 Vitrinen und zahlreiche Sonderanfertigungen mit individuellen Beleuchtungssystemen wurden konstruiert und produziert. Hierbei wurde ein breites Spektrum an beweglichem Ausstellungsinventar entwickelt, darunter Schubladenvitrinen, manuell verfahrbare Tablare, eine Tischvitrine mit beweglichen Lupen sowie eine spezielle Hydraulik-Öffnungstechnik für die bis zu 200 Kilogramm schweren Glashauben.

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